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Out of Africa – Teil 01

Out of Africa – Teil 01

Ass

“Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren.

Hass wird gelernt.

Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben.

Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil.”

Nelson Mandela

*

Brütende Mittagshitze flimmerte über der Farm. Die fast senkrecht stehende Sonne brannte unbarmherzig. Heißer Wind wehte über den trockenen Boden und verteilte den typischen roten Staub afrikanischer Erde.

Sie waren zu viert gekommen. Kein Geräusch eines Autos hatte sie angekündigt, keiner der Hund hatte gebellt.

Als sie durch die Hintertür das Haus betraten, versuchte Anna, Köchin und Hausmädchen auf Droekraal, verzweifelt nach dem Panikbutton zu tasten, welcher an jedem Türrahmen im Haus angebracht war, um den Alarm zu aktivieren. Ein harter Schlag ließ sie stöhnend zu Boden gehen. Nur wenige Momente später lag sie gefesselt in der Pantry, dem kleinen Vorratsraum hinter der Küche.

Weder John noch Julia bemerkten den Vorfall. Beide dösten auf der Schatten spendenden Veranda am anderen Ende des geräumigen Hauses und genossen die Stille dieses heißen Sonntagnachmittages.

Niemand würde heute diese Ruhe stören. Die Knechte versorgten die Rinder weit ab vom Haupthaus und Joseph, der simbabwische Gärtner und Mädchen für alles, war schon vor Stunden mit einer dieser klapprigen Taxen nach Leeudoringstad, in die nahe Stadt gefahren. John vermutete, dass er dort, wie so oft, seinen Wochenlohn verspielen oder ihn in billigen Fusel umsetzen würde.

Der untersetzte, kräftige Mann Mitte 40 seufzte. Es war eine Schande, was die Kaffer, wie er die Schwarzen abfällig nannte, mit ihrem Geld anstellten! Spätestens am Mittwoch würde Joseph wieder heimlich bei Anna um ein bisschen Pap und eine Dose Fisch betteln und diese dumme Gans würde ihn, Master John, bestehlen, damit der versoffene Kerl zu Essen hatte.

Entsetzt fuhr John auf, als die vier schwarzen Männer unvermittelt vor ihm standen. Ihre Gesichter waren mit Tüchern bedeckt, in den Händen hielten sie scharfe Macheten.

Julia schrie leise und drückte sich voller Angst in ihren Korbsessel. Sie erstarrte, als ihren Mann der erste Schlag mit dem Griff der gefährlichen Waffe traf.

Blut floss aus der Nase des Farmers.

“Sag mir die Kombination zu deinem Safe!”, war das Einzige, was der Anführer in Johns Gesicht brüllte.

Zwei seiner Kumpane hatten bereits den Autoschlüssel des 4×4-Jeeps gefunden und begannen, in stoischer Gelassenheit, Fernsehgeräte, Computer und andere Wertgegenstände aus dem Haus zu tragen und zu verladen.

John schwieg verbissen und spuckte wütend auf den Boden.

Unbarmherzig traf ihn der nächste Schlag.

Seine Oberlippe platzte auf und blutete ebenfalls.

“Rede!”, herrschte ihn der große schlaksige Schwarze noch einmal an. „Fuck! Rede, oder wir nehmen uns deine Frau vor!”

Julia schloss die Augen, als würde sie mit ihrem Leben abschließen.

Sie wusste, egal was man ihr antat, John würde kein Wort sagen.

Sie kannte ihren Mann nur als harten, unnachgiebigen Menschen und wusste genau, wie sehr er die Schwarzen verachtete.

Einer der Gangster packte Julia hart am Arm, zerrte sie aus ihrem Sessel und schleuderte ihren schlanken Körper gegen den Verandatisch. Der eiserne Griff, welchen sie nun in ihren Nacken fühlte, zwang sie, mit dem Oberkörper den kühlen Granit der Tischplatte zu berühren.

In Sekunden rasten all die Erinnerungen an schreckliche Berichte über die ungezählten Morde auf südafrikanischen Farmen durch ihr Bewusstsein. Bilder von zerstückelten Leichen und vergewaltigten Kleinkindern. Lähmende Angst nahm ihr den Atem.

“Sag mir die Safekombination, verfluchtes Weißbrot!”, brüllte der Schwarze noch einmal in Johns Richtung und trat hart gegen die Innenseiten von Julias Füßen, so dass ihre Beine unweigerlich auseinander getrieben wurden. Seine linke Hand lag noch immer schwer auf ihrem Hinterkopf, die Rechte zerrte grob am Kragen ihres leichten Sommerkleides. Mit einem ächzenden Geräusch gab der dünne Stoff nach.

Julia musste es hinnehmen, dass ihr Peiniger gierig ihren Körper betrachtete, mit seiner schwieligen Hand über ihren Rücken fuhr und sie dann mit einem kräftigen Ruck umdrehte.

“Sie ist schön, deine Ma’am!”, stellte er hämisch fest.

Grinsend betrachtete er Johns verquollenes, blutverschmiertes Gesicht.

Die Hand des Schwarzen drückte hart auf Julias Kehle, bis ihr Oberkörper wieder auf dem Terrassentisch lag.

„Und sie schnallt ihre Zitzen nicht zusammen, wenn sie mit dir allein ist. Titten von weißen Weibern sind geil!”

John schnaubte voller Hass und wollte einen Schritt auf Julia zugehen, als ihn der nächste heftige Schlag traf. Dieses Mal in den Magen. Hart aufkeuchend, die Hände gegen seinen Bauch gepresst, ging John wehrlos in die Knie.

Julia zitterte, ihr Körper reagierte trotz der Hitze mit Kälteschauern auf den Schock. Sie hatte Angst sich unkontrolliert zu entleeren, war sich ihrer völligen taksim escort Hilflosigkeit bewusst. Nichts und niemand konnte sie aus dieser Situation retten. Was immer mit ihr in den nächsten Stunden geschehen würde, lag allein in Gottes Hand.

Lediglich ein winziger Slip schützte ihre Körper jetzt noch vor völliger, demütigender Nacktheit. Doch auch dieser wurde mit einer einzigen kräftigen Handbewegung des Schwarzen von ihrem Körper gerissen, als seine beiden Kumpane wieder vom 4×4 zurückkehrten und johlend die nackte Frau auf dem Tisch betrachteten.

“Oh mein Gott … John! Hilf mir! Sag ihnen die verfluchte Safekombination!”, gurgelte Julia verzweifelt.

Dann wurde es still.

John musste vom Boden der Veranda aus mit ansehen, wie der Gangster eine Hand auf Julias Mund legte und sich die andere langsam zwischen ihre Beine schob.

***

Die heiße, stickige Luft des Pups wurde von den trägen Bewegungen eines Deckenventilators verwirbelt, ohne damit die geringste Kühlung zu schaffen.

Schwitzend saß Tayo an einem der klobigen, schlecht zurechtgezimmerten Tische und starrte mit glasigen Augen auf die speckigen Spielkarten in seinen Händen.

Auch diese Pokerrunde hatte ihm nichts als wertlose Karten beschert.

Keine „Straße”, kein „Drilling”, nicht einmal ein „Paar” waren ihm an diesem Nachmittag geglückt. Die wenigen, lausigen Randscheine, welche er in der letzten Woche auf Droekraal mit mühseliger und schwerer Arbeit verdient hatte, strich sich ein Nigerianer mit überlegenem Grinsen ein. Es blieben nur noch ein paar wenige Münzen übrig, von denen Tayo seine fünf Brandy bezahlen und Njoki, die mit dem Baby auf ihn wartete, ruhig stellen musste.

Mühsam erhob er sich von seinem Platz und schlurfte unsicheren Schrittes auf die Theke zu.

Funani, eine nicht mehr ganz junge, füllige Lesbe mit kurz geschorenen Haaren war die Besitzerin des Pups. Sie mochte Tayo zwar auf eine mütterliche, besorgte Art, ahnte aber schon, dass er seine Rechnung wieder anschreiben lassen wollte.

“Du kannst nicht immer trinken ohne zu zahlen, Tayo!”, mahnte sie ihn wieder. „Ich brauche mein Geld, auch meine Kinder wollen essen.”

Tayo schaute betreten auf die schmutzigen Dielenbretter des Bodens.

“Ich weiß und ich schäme mich, Funani. Aber die Arbeit auf der verdammten Farm ist hart, John schlägt uns, wenn wir etwas falsch machen, du kennst die Geschichten. Ich wollte ein paar Stunden an etwas anderes denken, die schmerzenden Knochen vergessen.”

Funani seufzte tief.

Nur zu gut kannte sie die Schicksale der Landarbeiter in Leeudoringstad. Wie die meisten Schwarzen der Nord-West-Provinz mussten sie sich als Tagelöhner und Knechte bei reichen weißen Farmern verdingen und dankbar sein für einen lausigen Hungerlohn. Ihr Einkommen reichte lediglich für ein elendes Leben in den Blechhütten der Townships.

“Also gut! Geh nach Hause und schlafe deinen Rausch aus. Aber nächste Woche zahlst du wenigstens einen Teil deiner Schulden. Versprich es!”, mahnte Funani mit hochgezogenen Augenbrauen.

“Ja, ja! Ich verspreche es dir!”, lallte Tayo und stolperte umnebelt aus der windschiefen Tür der Spelunke, hinaus auf die staubige Straße.

Er wusste, es wäre besser für ihn, jetzt nach Hause zu fahren, solange es noch Tag war und die öffentlichen Taxen fuhren. Aber er ertrug nicht die Gedanken an die stickige Hütte, den Lärm und den Gestank des Townships. Aber vor allem nicht an Njoki und ihr ewiges Gezeter. Er war sich sicher, gerade heute würde sie ihn wieder beschimpfen und ihm unterstellen, dass er sein Geld bei den Huren gelassen hatte, statt für sie und sein Kind zu sorgen.

Njoki war oft blind von Hass auf alle Frauen, die Tayo auch nur ansah. Sie wusste, dass er sie nicht liebte und in seiner viel zu kleinen Hütte duldete, weil sie vor einem halben Jahr seinen Sohn geboren hatte. Eigentlich hätten sie nach der Tradition der Shona längst verheiratet sein müssen, aber Tayo konnte die Lobola in Höhe von 10 Ziegen nicht aufbringen, um Njoki zu seiner Frau zu machen. So war sie dazu verurteilt, weit weg von ihrer Heimat Simbabwe, ohne ihre Familie, allein mit dem Kind, als Illegale in Südafrika zu leben und auf ein Wunder zu hoffen. Das Wunder, welches nie geschah. Ein Schicksal, welches sie sich mit vielen schwarzen Frauen teilte.

Tayo schwankte auf den rostigen Toyotabus zu, in dem bereits die Hälfte der 15 Sitzplätze vergeben waren. Der Taxifahrer schaute ihn genervt an, als Tayo versuchte, mit ungelenken Bewegungen in das Auto zu klettern.

“Wage es nicht, mir die Sitze voll zu kotzen, verdammter Nigger!”, schnauzte er.

“Halts Maul!”, blaffte Tayo zurück.

“Elendes simbabwisches Pack! Scher dich nach Hause und stiehl uns nicht die Arbeit!”, kam es in aggressiven Ton von dem Fahrer zurück.

“Welche Arbeit?”, lallte Tayo. „Als würdet ihr Zulu-Hurensöhne für die weißen Farmer den Rücken krumm machen.”

“Genau! Keiner von uns tut das. Und wenn es Hunde wie dich nicht gäbe, müssten sie ihre Farmen aufgeben und zurückgehen, ins Meer, von wo sie gekommen taksim escort bayan sind. Das Land würde wieder uns gehören.”

“Ja…jaja…und die Farmen würden in wenigen Jahren kaputt sein, runter gewirtschaftet. Schau dich doch um. Überall, wo ihr die neuen Herren seid, geht es den Bach runter.”

Die übrigen Insassen des Autos begannen zu murren. Streitereien wie diese waren in den Townships an der Tagesordnung. Der Hass gegen die Fremden saß tief, man gab sich gern gegenseitig die Schuld an der Armut des Anderen.

Immer wieder kam es vor, dass Hütten von Simbabwern oder Leuten aus Malawi in Flammen aufgingen und nicht selten hatten ihre Bewohner keine Chance mehr, dem tödlichen Feuer zu entkommen.

•Tayo kauerte sich auf einen der löchrigen Sitze des Taxis und lehnte seinen dröhnenden Kopf an die schmutzige Fensterscheibe. Am liebsten wäre er jetzt eingeschlafen, um seinen Rausch loszuwerden. Aber er hatte sich dazu entschlossen, nach Droekraal zurückzufahren und sich dort für ein paar Stunden im Pferdestall auszunüchtern. Das frische Stroh, welches dort meterhoch lag, war weicher als die kaputte Matratze in seiner Blechhütte.

Master John betrat die Pferdeställe nie. Er hasste diese majestätischen Tiere, seit er als Kind einen Reitunfall hatte und schwer gestürzt war. Die Ma’am würde ihn nicht verraten, sollte sie sich zu einem Ausritt an diesem Nachmittag entscheiden. Ihr waren die Leute der Farm egal.

***

Müde und verschwitzt stieg Tayo eine halbe Stunde später aus dem Taxi, welches für einen kurzen Moment an der schmalen Teerstraße zum Eingang der Farm hielt. Niemand sonst stieg aus, so dass er allein in der Hitze des Nachmittages zum Tor lief. Außer den hektischen Schreien, die eine Gruppe Hadidas ausstieß, war es still. Nur ein paar Grillen zirpten im hohen Gras.

Und dennoch.

Tayo fühlte, dass etwas nicht stimmte.

Es war normal, dass ihm die Hunde nicht entgegen kamen. Sie kannten ihn,

lagen jetzt faul dösend, irgendwo unter einem der alten Jacaranda-Bäume und würden sich nur erheben, wenn ein Fremder die Farm betreten wollte oder sich ein Auto dem Tor nährte.

Hatte er außer dem Geschrei der Vögel noch etwas anderes gehört?

Es drängte Tayo, gar nicht erst zum Haupthaus zu laufen, sondern sofort nach links abzubiegen, wo er zur Werkstatt, der Scheune und den Ställen gelangte. Niemand, vor allem nicht Master John, würde ihn dann sehen und er könnte in Ruhe seinen Rausch ausschlafen. Sollte Anna ihn vom Küchenfenster aus bemerken, könnte er vielleicht nach einem Glas Wasser fragen.

Da! Wieder!

Tayo blieb stehen und lauschte.

Ein kaum wahrnehmbares Geräusch drang zu ihm hinüber.

Ein Ächzen, ein qualvolles Stöhnen.

Was war da los?

Woher kam diese tonlose Warnung vor Gefahr?

Tayo suchte instinktiv Schutz hinter einem der duftend blühenden Büsche, welche das Haus an der gesamten Eingangsseite zierten. Wieder schaute er sich um, konnte aber nichts Auffälliges feststellen. Master Johns 4×4 stand wie sonst auch auf der rechten Seite des Hofes. Auffällig war lediglich, dass auf dessen Ladefläche Gegenstände abgestellt und mit einer Plane bereits teilweise bedeckt waren. Das war ungewöhnlich, da es eigentlich Tayos Aufgabe war, schwere Gegenstände aus dem Haus zu wuchten. Und heute, an einem Sonntag, was wollte Master John da mit einem voll gepackten Jeep?

Jetzt waren Tayos Sinne geweckt, sein Rausch schien sich binnen Sekunden in Nichts aufzulösen.

Die Farm wurde gerade überfallen und ausgeraubt!

Fuck!

Was sollte er tun?

Wäre es sinnvoll, zurück zur Straße zu laufen, das nächste Auto anzuhalten und die Polizei zu rufen?

Was, wenn er sich irrte?

John würde ihn für eine derartige Blamage grün und blau prügeln.

Sollte er sich auf den Weg zur nächsten Farm machen? Das Haus von Master Christiaan war ungefähr einen Kilometer entfernt und er war kein gar so strenger Mann. Vielleicht würde er helfen?

Noch während Tayo fieberhaft grübelte, legte sich von hinten ein kräftiger Arm um seinen Hals und drückte zu.

“Bist du hier der Hausbimbo?”, zischte es hämisch in Tayos rechtes Ohr.

“Ja!”, krächzte er.

“Dann wirst du hoffentlich wissen, wo unser werter Jonny den Zettel mit seiner Safekombination versteckt. Komm!”

Der Fremde drückte Tayos Kopf so weit nach unten, dass er ihn im Schwitzkasten haltend, mit sich, um die rechte Ecke des Hauses, zur Veranda zerren konnte.

Das grauenvolle Bild, welches sich dort für Tayo offenbarte, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren.

Julia lag nackt, mit weit gespreizten Beinen auf dem Terrassentisch. Ihre Gliedmaßen waren weit gestreckt, mit Lederriemen an den Tischbeinen angebunden. Zwei der Schwarzen sahen johlend dabei zu, wie ihr Kumpan hemmungslos seinen Schwanz mit hämmernden Stößen in Julia versenkte. Ihr Körper war von blauen Flecken übersät, besonders die vollen Lippen und die weichen, schönen Brüste durch Bisswunden entstellt. Das leblos wirkende Gesicht, welches mit gebrochenen Augen, escort taksim blicklos gen Himmel gerichtet war, schien aufgequollen und wie aus Wachs gegossen. Keine Regung, weder Angst, noch Schmerz, noch Ekel waren zu erkennen.

John lag gefesselt und unnatürlich verkrümmt auf dem Boden. Mehrere klaffende Wunden an seinem Kopf bluteten stark. Auch wenn er dagegen anzukämpfen schien, übermannte ihn immer wieder eine Ohnmacht.

Mehrere Flaschen Gin und Whisky standen wahllos verstreut herum.

Wo waren Ginger und Melly, die beiden Rottweiler?

Tayo liebte die Hunde, welche er schon als Welpen zu versorgen hatte und war erleichtert, als er ihre winselnden Rufe aus einem der Zimmer des Hauses wahrnehmen konnte.

“Hey Bimbo, sag du uns, was es mit dem Safe auf sich hat und du darfst die kleine weiße Hure auch mal ficken!”, nuschelte der Vergewaltiger, während sich sein Schwanz schon zum dritten Mal in Julia entlud und mit einem schmatzenden Geräusch ihrem geschändeten Körper entglitt.

„Komm, mach es uns nicht so schwer! Der weiße Bock ist schon am Ende, keine Ahnung ob er überhaupt noch lebt. Aber ich will die Fotze hier nicht zerstückeln müssen, das gibt eine verdammte Sauerei.”

Tayo hatte das Gefühl, als würde ihm eine unsichtbare Hand den Boden unter den Füßen wegziehen.

Nie in seinem Leben hatte er gewagt, Julia als weibliches Wesen wahrzunehmen. Sie war die „Ma’am”, die Frau vom Boss.

Nichts sonst. Nie.

Und jetzt bot sich ihm die Möglichkeit, ihren Körper zu benutzen, sie für seine Lust, seine Gier zu missbrauchen?

Tayo wusste nicht genau, ob er Julia als schön empfinden sollte. Sie war so anders als die Afrikanerinnen, ein krasser Gegensatz zu schwarzen Frauen.

Die Männer der Shona liebten die mollige, ausladende Figur mit dicken Brüsten und riesigen Hintern.

Julia hingegen war schlank, fast zart. Ihre helle Haut so ganz anders als die von Njoki. Die blonden Haare, die weich über dem Tisch hingen und fast rötlich in der Sonne schimmerten, glichen einem Schleier aus Seide. Ihre Brüste waren fest und in ihrer Form eher gerundet, nicht schlauchartig nach unten hängend.

Tayo wusste, es war nicht richtig, die Ma’am so anzustarren. Dennoch wanderten seine Augen zu ihrer rosig schimmernden Vagina, der geschwollenen, überreizten Klitoris, die noch immer willenlos zuckte. Julias Schamlippen waren von einem rötlich-blonden, weichen Haarflaum umgeben. Nichts dort war dunkel, verborgen oder gar verstümmelt, wie Njokis beschnittene Öffnung.

Hastig schob Tayo diese verbotenen Gedanken zur Seite, schämte sich dafür.

“Sie weiß sowieso nicht, wo die Kombination ist!”, rief er jetzt heiser. „John bewahrt solche Sachen in seinem Arbeitszimmer auf, da hatte die Ma’am nie etwas zu suchen. Du musst Anna fragen, die putzt dort, wenn es überhaupt jemand wissen kann, dann sie!”

Der Schwarze stutzte einen Augenblick und grinste dann hämisch.

“Natürlich, wie immer! … Die Maid. Die wissen überall Bescheid!”

“Hey!”, herrschte er seinen Komplizen an, welcher sich schon mit aufgerichtetem Schwanz bereit machen wollte, um als Nächster in Julia einzudringen. „Bring mir die Alte! Die muss uns helfen!”

Der erregte Mann protestierte für einen Augenblick, zu groß war seine Geilheit auf eine weiße Frau.

“Schnauze!”, brüllte der Anführer. „Du hast genug gefickt heute. Jetzt müssen wir uns um den verdammten Tresor kümmern und dann wird es sowieso Zeit, von hier zu verschwinden!”

Knurrend ging der andere Mann ins Haus um Anna aus der Pantry zu holen.

Bald stand die alte schwarze Frau zitternd und weinend auf der Veranda.

Jetzt, da sie keine Fesseln mehr trug, bat sie händeringend um Gnade für Julia: „Lasst endlich von der Ma’am ab, ihr Tiere! Sie ist kaum noch am Leben! Was hat sie euch getan? Sie ist immer gut zu uns, schlägt uns nie, bestraft uns nie, steckt uns auch mal ein paar Rand extra zu! Großgezogen habe ich sie! Das ist kein schlechter Mensch!”

Geringschätzig schauten die Schwarzen auf die alte Frau.

“Eine Weiße ist sie! Es ist uns völlig gleichgültig, ob sie zu euch Hausniggern gut oder fair ist. Sie hat die falsche Hautfarbe im falschen Land. Das genügt! Und es wird immer genügen!”

Die alte Frau fiel kopfschüttelnd auf die Knie und rang erneut die Hände:

“Lasst sie am Leben! In Gottes Namen, geht und nehmt mit, was ihr tragen könnt, aber hört mit diesem Wahnsinn auf!”

“Genau das werden wir jetzt tun!”, entgegnete einer der Gangster. „Aber wir wollen den Safe noch ausräumen, ehe wir mit Master Johns schickem 4×4 fahren. Du sagst uns jetzt sofort, wo er die Kombination aufbewahrt, oder deine letzte Stunde hat geschlagen!”

Drohend legte sich die scharfe Klinge einer Machete an Annas Kehle.

Während dessen war Tayo wieder zum Verandatisch getreten und betrachtete noch einmal Julias Körper. Weißer Schleim trat jetzt aus ihrer Vagina aus, vermischt mit einer großen Menge Sperma.

Tayo irritierte die Nässe, welche aus Julias Scheide sickerte. Sorgten die weißen Frauen tatsächlich nicht dafür, dass sie ihre Ehemänner trocken empfingen? War es wirklich die Wahrheit, dass sie ihre Lust nass und cremig in sich trugen? Er hatte schon davon gelesen, auch in Pornos, die er sich angeschaut hatte, waren die Dinge so dargestellt, aber glauben mochte er das bis heute nicht.

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